Pflegesachleistungen

  • keine direkten Pflegesachleistungen
  • Pflegebedürfte können jedoch einen monatlichen Entlastungsbeitrag in Höhe von 125 € für Leistungen eines Pflegedienstes nutzen
  • 689 € monatlich
  • 1298 € monatlich
  • 1612 € monatlich
  • 1995 € monatlich

Pflegesachleistungen

Je nach Pflegegrad steht dem Pflegebedürtigen ein Maximalbetrag zur Verfügung, welcher bei Pflegediensten in Form von Leistungen abgerufen werden kann. Diese Leistungen können zum Beispiel Medikamente stellen und/oder verabreichen, tägliche Körperpflege, Hilfe bei der Nahrungsaufnahmen oder Hilfe bei der Ausscheidung sein. Dieses Geld wird dem Pflegebedürftigen nicht ausgezahlt, sondern wird direkt zwischen Pflegedienst und Pflegekassen verrechnet.

Kombinationsleistungen

Darunter versteht man die Kombination aus Pflegegeld und Pflegesachleistungen.

Nehmen Sie zum Beispiel nur 70 % der Pflegesachleistungen eines Pflegedienstes in Anspruch, können Sie sich die anderen 30 % in Pflegegeld auszahlen lassen.

Beim Pflegegrad 2 stehen Ihnen 689 € Pflegesachleistungen zur Verfügung.
Davon genutzt haben Sie 465,33 €.

Und Ihnen steht 316 € an Pflegegeld zur Verfügung.

Das heißt:

  • 465,33€ x 100 % = 46.533€
  • 46.533 € : 689 € (verfügbarer Sachleistungsbetrag) = 67,54% (von Sachleitung wurde genutzt)
  • heißt 32,64 % Restanspruch von Geldleistungen
  • 316 € (monatliches Pflegegeld) : 100 % = 3,16
  • 3,16 x 32,64 % = 102,57 € restliche Pflegegeldleistung